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	<title>SAUGKULTUR &#187; kreativetage</title>
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	<description>Eine Initiative gegen Kulturdepression und für freie Entfaltung kreativen Potentials</description>
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		<title>Kreative laden zum Tag der offenen Tür</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 21:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Kretzschmar]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geradezu simple Konzept geht auf: Günstige Mieten, wenig Bürokratie, ein hohes Maß an Eigenleistung und die Lage am Goetheplatz ziehen kreative Unternehmen in Weimars Zentrum. Seit Oktober 2009 wächst das kreative Ballungszentrum Kreativetage &#8211; ein Projekt des e-werk weimar &#8230; <a href="https://saugkultur.org/kreative-laden-zum-tag-der-offenen-tur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p> Das geradezu simple Konzept geht auf: Günstige Mieten, wenig Bürokratie, ein hohes Maß an Eigenleistung und die Lage am Goetheplatz ziehen kreative Unternehmen in Weimars Zentrum. Seit Oktober 2009 wächst das kreative Ballungszentrum Kreativetage &#8211; ein Projekt des e-werk weimar e. V. – und bietet Jungunternehmen kostengünstige Bürostandorte.<br />
Eines von ihnen ist das Designbüro Rugwind. Henriette Gruber, Karsten Guth und Nils Volkmann entwickeln nachhaltiges und soziales Design. Die Palette reicht von Ausstellungskonzepten, die über den Klimawandel aufklären, über die Gestaltung von Stadtmöbeln bis hin zu einem Softwarekonzept zur Bestimmung von Pflanzen auf dem Handy für Naturliebhaber und Stadtnomaden.<br />
Gleich daneben hat der Illustrationsautomat ILLUMAT seine Heimstatt gefunden &#8211; wenn er nicht gerade auf Comic- und Skizzenfestivals, Stadtteilfesten und Buchmessen im Einsatz ist. Durch Einwerfen eines Coupons können sich Passanten etwas wünschen, das vom ILLUMAT in Minutenschnelle zeichnerisch umgesetzt wird. Die fertige Illustration wird vom Automaten ausgeworfen und kann nach Hause mitgenommen werden. Die Zeichenmaschine wurde 2007 von Illustrationsstudenten und -absolventen der Bauhaus-Universität gegründet.<br />
Eine der Konstrukteure ist Rosa Linke. Sie hat Visuelle Kommunikation in Weimar und Belgien studiert. Seit 2008 ist sie Diplomdesignerin und illustriert für Magazine, gestaltet Bücher und ist als Freie Grafikerin auf der Kreativetage ansässig.<br />
Der Thüringer Augenzeuge Johannes Romeyke arbeitet als Videojournalist. Er entwickelte vor drei Jahren das Videoportal der Thüringer Allgemeine Zeitung. Darüber hinaus plant und realisiert er mediale Installationen für Ausstellungen und Museen.<br />
Eine Tür weiter ist das Grafiker-Team Olivia Vieweg und Michael Möller aktiv. Die Illustratorin Vieweg wurde vor allem mit ihren Katzenbüchern bekannt, Möller arbeitet für große deutsche Comicverlage und verlegt außerdem seit etwa zehn Jahren Independent-Comics in dem Kleinverlag Schwarzer Turm.<br />
Am 16. April 2010, 13.00 Uhr öffnen alle 24 Nutzer der Kreativetage ihre Büros und Katja Schäfer und Christoph Schaffarzyk vom e-werk e. V. stellen das Konzept vor. </p>
<p>Kreativetage, Goetheplatz 9b, 99423 Weimar<br />
Mehr Informationen unter <a href="http://kreativetage.blogspot.com">kreativetage.blogspot.com</a></p>
<p>Maxi Kretzschmar im <a href="http://stadt.weimar.de/uploads/media/2010_07_rathauskurier.pdf">Rathauskurier Weimar 07 2010</a></p>
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		<title>Die Kreativetage &#8211; Kreative Tage in Weimar</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 00:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Kretzschmar]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem ersten Thüringer und bundesweit letztem Kulturwirtschaftsbericht, Wahlversprechen und zahlreichen Diskussionsrunden zwischen Politikern und Kreativen ist es Zeit, Licht und Lupe auf ein aktuelles Projekt zur Unterstützung von Kunst- und Kulturschaffenden in der Region zu richten &#8211; die Kreativetage &#8230; <a href="https://saugkultur.org/die-kreativetage-kreative-tage-in-weimar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ersten Thüringer und bundesweit letztem Kulturwirtschaftsbericht, Wahlversprechen und zahlreichen Diskussionsrunden zwischen Politikern und Kreativen ist es Zeit, Licht und Lupe auf ein aktuelles Projekt zur Unterstützung von Kunst- und Kulturschaffenden in der Region zu richten &#8211; die Kreativetage am Weimarer Goetheplatz. </p>
<p>Die Produktdesigner von Rugwind sind die Neuen und beziehen den größten Arbeitsraum mit 30 qm. Sie wollen „im Netzwerk bleiben“, so Diplomdesignerin Henriette Gruber beim Malern. Gemeinsam mit ihren beiden Partnern entwickelt sie nachhaltiges Design. Dabei reicht die Palette von der Gestaltung von Stadtmöbeln über Ausstellungskonzepte, die über den Klimawandel aufklären, bis hin zu einem Softwarekonzept zur Bestimmung von Pflanzen auf dem Handy für Naturliebhaber und Stadtnomaden. Ihre Losung „Mitmenschlich, nachhaltig und erfinderisch!“ passt ebenso gut zu ihrem neuen Firmensitz.<br />
Der kreative Ballungsraum bietet Unternehmen, Künstlern, Architekten, Filmschaffenden, Illustratoren, Verlagen, Grafik- und Produktdesignern kostengünstige Bürostandorte mitten im Zentrum Weimars. Und hierfür herrscht in Weimar dringender Bedarf!<br />
In der Kreativetage wird der Netzwerkgedanke groß geschrieben. Die meisten Mieter kennen sich ohnehin über drei Ecken und haben nicht selten bereits gemeinsame Projekte realisiert. Dass nun die Existenzgründer für ihr Unternehmen die passenden Arbeitsräume und die kreative Klasse Weimars einen Ort gefunden hat, geht auf die Initiative des e-werk weimar e. V. zurück. Vereinsmitglied und Kulturarbeiterin Katja Schäfer wollte im vergangenem Bauhausjahr an Ort und Stelle ein Künstlerwohn- und Atelierprojekt starten, das einerseits Gäste während ihres Aufenthalts in der Kulturhauptstadt beherbergt und andererseits den Weimarer Kreativen Arbeitsraum bietet. Allerdings gab die Bauordnungsbehörde das Gebäude nur zu Arbeits- und nicht zu Wohnzwecken frei. Katja Schäfer entwickelte daraufhin das Konzept der Kreativetage. Diese Pläne stießen bei Till Hafner, Referent des Weimarer OB Stefan Wolf, auf offene Ohren. Schließlich gehört das Gebäude der Stadt und Hafner ist für Wirtschaftsförderung zuständig. Er sieht in dem Projekt Möglichkeiten, Unternehmerinnen und Unternehmern, die häufig direkt aus der Bauhaus-Universität in den Beruf starten, optimale Wachstumsbedingungen für ihre Vorhaben zu schaffen und das kreative Netzwerk zu stärken.<br />
Das war im Herbst 2008. Es folgte die betriebswirtschaftliche Prüfung seitens der Verwaltung, Überzeugungsarbeit im Stadtrat und die Netzwerkarbeit seitens des Vereins. Im Oktober schließlich 2009 zogen die ersten Mieter ein und seit März 2010 ist auch der dritte Wachstumsschritt der Kreativetage vollzogen und alle freien Räume im Gebäude sind vergeben. Der Diplomkünstler Christoph Schaffarzyk, selbst Nutzer der „Zwischennutzungsagentur“, ist ständig als Ansprechpartner vor Ort, um zwischen Kommunalverwaltung und Nutzern zu vermitteln. Dass es ein Kulturschaffender ist, der sich um die Belange der Mieter kümmert, ist Hafner dabei besonders wichtig. Denn Niemand kennt die Belange der Mieter besser als Jemand, dessen Atelier in kreativer Nachbarschaft zu Rugwind und den anderen 23 Unternehmen, Klein- und Kleinstunternehmen liegt. </p>
<p>Das Wichtigste zum Schluss:<br />
Miete 5,60 €/qm inkl. Nebenkosten und Internet<br />
16 Räume mit 10 bis 30 qm und eine Teeküche<br />
Kündigungsfrist: 2 Wochen<br />
Tag der Offenen Tür am 16. April 2010, ab 13.00 Uhr</p>
<p>Mehr Informationen unter <a href="http://kreativetage.blogspot.com/">kreativetage.blogspot.com</a></p>
<p>Maxi Kretzschmar in <a href="http://heft-online.de/index.php?option=com_docman&amp;task=cat_view&amp;gid=25&amp;Itemid=65">hEFt für literatur, stadt und alltag</a>, April 2010, Zeit für Übergangsjacken</p>
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