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	<title>SAUGKULTUR &#187; soziokultur</title>
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	<description>Eine Initiative gegen Kulturdepression und für freie Entfaltung kreativen Potentials</description>
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		<title>Darf ich vorstellen?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2014 11:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Kretzschmar]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jugend- und Kulturzentrum mon ami in Weimar Als ich 2007 lange nach dem obligatorischen Schulausflug Buchenwald/Weimar in der Klassikerstadt ankam, suchte ich, obwohl ganz zentral gelegen, 45 Minuten das Jugend- und Kulturzentrum mon ami. Weimar ist klein und hat &#8230; <a href="https://saugkultur.org/darf-ich-vorstellen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jugend- und Kulturzentrum mon ami in Weimar</p>
<p>Als ich 2007 lange nach dem obligatorischen Schulausflug Buchenwald/Weimar in der Klassikerstadt ankam, suchte ich, obwohl ganz zentral gelegen, 45 Minuten das Jugend- und Kulturzentrum mon ami. Weimar ist klein und hat viele Einbahnstraßen. Wähnt man sich am Ziel, ist man auch schon vorbei und die Runde beginnt von vorn.<br />
Endlich angekommen begrüßte mich Helfried Schmidt, künstlerisch-pädagogischer Leiter im mon ami, herzlich mit den Worten, ob bei mir alles ok sei. Ich bejahte brav, schließlich war ich 2 Stunden zu spät zum Bewerbungsgespräch angekommen. Nach all den Jahren frage ich 7 Jahre später: mon ami, wie geht es Dir?</p>
<p>Helfried, das Sprachrohr des mon ami fängt an zu erzählen. Von früher!<br />
1860 als Klubhaus „Erholung“ von der „Bürgerlichen Erholungsgesellschaft zu Weimar“ gegründet, waren der Komponist Franz Liszt, der Architekt Clemens Wenzeslaus Coudray und andere gern gesehene Gäste in dem neoklassizistischen Gebäude. Im 1. und 2. WK beherbergte das Gebäude kommunale Behörden. Der Saal wurde für Veranstaltungen genutzt, auch für Adolf Hitlers Brandreden! Nach dem 2. WK richtete sich die amerikanische Kommandantur für sechs Wochen in dem Gebäude ein und stellte Persilscheine aus. So hieß das „Klubhaus der Jugend Walter Ulbricht“ im Volksmund immer „der Ami“ bzw. „der schwule Ami“ und seit den 1970er Jahren in der Narrenzeit: „Komm ins mon ami“ und sie kamen! Bunte Gestalten, das Weimarer Bürgertum und die Menschen aus der Region, um Karneval zu feiern, als gäb´s keinen Aschermittwoch geschweige denn die DDR. Die Wirren der politischen Wende schließlich zog in den 1990er Jahren eine 3-jährige Sanierungspause nach sich, die mit dem Kulturstadtjahr 1999 ihr Ende fand. Mit neuem Konzept öffnete das mon ami als damals teuerstes soziokulturelles Zentrum mit einem Bau-Etat von 10 Mio DM seine Pforten für „Weimars Restkultur“ wie Helfried Schmidt die schier unmögliche Aufgabe beschreibt, eine offene Bühne für das Weimarer Kulturnetzwerk zu bieten, dabei aber dem hohen qualitativen Ansprüchen der Stadt gerecht zu werden. Bereits vor Wiedereröffnung lehnten die Stadtobersten mehrere Angebote von unterschiedlichen Weimarer Kulturinitiativen als zu teuer ab und seither ist das Jahresbudget mehr als begrenzt. Die ersten Jahre meisterte Helfried und sein Team sogar ohne Bühnenlicht, weil das Geld schlichtweg verbraucht war. Seither setzt die Stadtverwaltung auf Verschleiß an Haus und Profil, indem keine Investitionen getätigt werden und die freie Programmgestaltung durch ökonomischen Druck eingeschränkt wird.</p>
<p>Trotzdessen ist das mon ami zertifiziertes Ökoprofitunternehmen seit 2008 und vertritt den Sonderfall „Jugend- und Kulturzentren“, wo eigentlich Firmen und Stadtverwaltungen zertifiziert werden. Im mon ami bezieht sich der Ökoprofit auf den Umgang mit Beleuchtungstechnik sowie bei An- und Umbauten. Dabei ist das Ziel der Stadtverwaltung Weimar, das Haus in freie Trägerschaft zu bringen. Doch das Bürgerbegehren signalisiert kein Interesse an einer Übernahme und fordert freien Raum für das Weimarer Kultur-Netzwerk. Es soll Nachwuchsschmiede sein. Kooperationen mit anderen Veranstaltern eingehen. Es soll ins Stadtbild gehen. Wie gern würde Helfried wieder Fassadenprojektionen wie „Das rasende Bauhaus“ im Bauhausjahr 2009 machen!? Oder seinem Programm-Highlight „Weihnacht privat &#8211; Hubert und Harry laden zu weihnachtlichen Vorbereitungen“ auch in 5 Jahren eine sichere Bühne bieten!? Oder wie zur „15 Jahre Soziokultur Festwoche“ viele verschiedene Nutzergruppen zusammenführen und eine gemeinsame Kulturproduktion (Kirche vs. Zirkus) umsetzen!? Helfried lebt Soziokultur „Tag für Tag. Aber sie basiert auf Förderungen und als städtische Einrichtung haben wir kaum Fördermöglichkeiten.“ Helfried versteht mittelfristige Nachhaltigkeit als die Pflege tragender Partnerschaften sowie Planungssicherheit bis Ende nächsten Jahres intern und extern. Langfristig wünscht er sich 3 bis 5 Jahre Planungssicherheit.</p>
<p>Sein Fazit: „Es ist ein ewiges Hin und Her. Erst dieses Jahr haben wir zwei neue Konzeptionen mit a) Programm und b) Beseitigung von baulichen Mängeln des Hauses bei der Stadtverwaltung eingereicht, die werden aber stiefmütterlich behandelt. Dabei stelle ich die städtische Trägerschaft nie in Frage. Ich persönlich habe keine Zukunftsängste, aber die Zukunft für das mon ami sieht nicht rosig aus. Einerseits bemängeln die Menschen, dass das Haus profillos sei, andere loben genau das.“<br />
Weimar ist klein und hat viele Einbahnstraßen. Wähnt man sich am Ziel, ist man auch schon vorbei und die Runde beginnt von vorn. Viel zu früh verabschieden sich Helfried und ich uns mit einem herzlichen „Lass es Dir gut gehen, mon ami.“</p>
<p>Maxi Kretzschmar in <a href="http://www.soziokultur.de/bsz/node/23" target="_blank">SOZIOkultur 1-2015</a><br />
<a href="http://www.mon-ami.de/">www.mon-ami.de</a></p>
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		<title>Meine Kultur meets Wallcome</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 11:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Kretzschmar]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[2007 habe ich im Auftrag der LAG Soziokultur Thüringen e. V. das &#8220;Meine Kultur &#8211; Festival der Soziokultur in Thüringen&#8221; als mobiles Format für das soziokulturelle Thüringer Netzwerk aus der Taufe gehoben. Die ersten zwei Durchgänge 2008/2009 habe ich im Team &#8230; <a href="https://saugkultur.org/meine-kultur-meets-wallcome/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>2007 habe ich im Auftrag der LAG Soziokultur Thüringen e. V. das &#8220;Meine Kultur &#8211; Festival der Soziokultur in Thüringen&#8221; als mobiles Format für das soziokulturelle Thüringer Netzwerk aus der Taufe gehoben. Die ersten zwei Durchgänge 2008/2009 habe ich im Team umgesetzt und seither werde ich immer mal für kleinere Projekte angefragt. Beispielsweise für &#8220;1000 Kraniche für Steinach&#8221; oder wie dieses Jahr für eine Führung durch Schmalkalden und das Urban Art Festival Wallcome.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/110775332" width="640" height="400" frameborder="0"></iframe></p>
<p>WALLCOME bringt Arbeiten von neun international renommierte Künstlern in der südthüringischen Kleinstadt Schmalkalden zusammen: Roa aus Belgien, Case, Akut, Tasso, Herakut und ECB (alle aus Deutschland), M-City aus Polen, Andrew Hem aus den USA, Know Hope aus Israel und Pixelpancho aus Italien. Auf Einladung der aus Schmalkalden stammenden Künstler <a href="http://www.herakut.de/">Akut</a> und <a href="http://www.facebook.com/pages/case_maclaim/104007173027340">Case</a> schenken sie der Stadt eine unvergleichliche Galerie. Ich habe die Projektentwicklung inkl. Fundraising bis zu meiner Krankheit übernommen und nach Gensesung habe ich die Ausstellung &#8220;From the Streets in the Woods&#8221; im Schloss Wilhelmsburg cokuratiert und bei der PR unterstützt.</p>
<p><a href="http://www.meinkultur.ino">www.meinkultur.ino</a><br />
<a href="http://www.wallcome.de">www.wallcome.de</a></p>
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		<title>Wo ist mein Haus?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 07:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Kretzschmar]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn etablierte soziokulturelle Zentren ihre Räumlichkeiten verlassen, dann wandern sie oft in Brachen zur kulturellen Zwischennutzung. Der bis dato ungenutzte Ort birgt räumliche und gedankliche Freiheiten, die immer mehr Kultureinrichtungen anziehen – dauerhaft oder auch temporär. Soziokulturelle Arbeit hat in &#8230; <a href="https://saugkultur.org/wo-ist-mein-haus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn etablierte soziokulturelle Zentren ihre Räumlichkeiten verlassen, dann wandern sie oft in Brachen zur kulturellen Zwischennutzung. Der bis dato ungenutzte Ort birgt räumliche und gedankliche Freiheiten, die immer mehr Kultureinrichtungen anziehen – dauerhaft oder auch  temporär.</p>
<p>Soziokulturelle Arbeit hat in leer stehenden Fabrikhallen und Industriebrachen begonnen. Aus Mangel an Räumen nahmen die Kulturarbeiter mittels Konzerten, Theateraufführungen und Ausstellungen ehemalige Bürokomplexe und Orte der industriellen Fertigung für ihre Projekte in Besitz – manche blieben und bauten die Räume als Kulturstandort aus, manche nutzten die Möglichkeiten des temporären Experimentierfeldes und zogen anschließend weiter. Es entwickelten sich die großen heute zum Teil institutionell geförderten soziokulturellen Zentren und daneben Initiativen und Projektgruppen frei von Förderungen aus öffentlicher Hand.</p>
<p>Wenn heute Kulturanbieter in ehemalige Industrieanlagen gehen, dann seltener aus Mangel an Räumen, diese sind in Mitteldeutschland im Übermaß vorhanden. Vielmehr paaren sich hier finanzielle Not und die Suche nach neuen, ungenutzten Potentialen. Das Unterhalten und Bewirtschaften fester Kulturorte wird stets preisintensiver, während durch Abwanderung, demografischen Wandel und Verschiebung der wirtschaftlichen Schwerpunkte immer mehr Relikte der Industriegesellschaft in einen Dornröschenschlaf verfallen. In Thüringen sind nicht goldschwere Kulturprinzen diejenigen, die die zu meist backsteinernen Prinzessinnen wach küssen, sondern beispielsweise Kulturarbeiter der soziokulturellen Zentren E-Werk in Weimar, Kunsthaus Erfurt und Alte Papierfabrik Greiz.</p>
<p>Das E-Werk in Weimar ist Vereinsdach verschiedener Künstler, Kulturschaffender und Institutionen aus Weimar und Jena, die sich zusammengeschlossen haben, um das Gelände der ehemaligen Elektrizitätswerke Weimar als vielfältige Kulturinsel zu etablieren. Im Verbund mit dem Deutschen Nationaltheater, der Ateliergemeinschaft E-Werk und der Klassik-Stiftung Weimarer bemüht sich der Verein um eine junge, internationale und spannungsreiche Ausrichtung der Kulturangebote in Weimar. In den ehemaligen Fertigungs- und Lagerhallen wird die Luft durch internationale Ausstellungsprojekte, multimediale Theaterinszenierungen und interkulturelle Symposien elektrisiert.<br />
Der Verein e-werk e. V. bewirtschaftet heute das Industriegelände und macht so erst die kulturelle Nutzung möglich. Neben Wohn- und Projekträumen hat das Lichthaus-Kino im morbiden Ambiente Platz genommen, das Deutsche Nationaltheater eine zweite Spielstätte im Kesselsaal geschaffen und das internationale Filmfestival Backup ein zu Hause gefunden.  </p>
<p>Im Ehemaligen Innenministerium in Erfurt hingegen wurde die Regentschaft des Landes nach langer Pause durch die zeitgenössische Kunst übernommen. Den Anfang machte ZK – Zeitgenössische Kunst // Erfurt-Berlin in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Erfurt mit der Kunstlawine – ein temporäres und wachsendes Ausstellungsprojekt mit ungewissem Ausgang.<br />
Was als Experiment mit 10 Künstlern aus Erfurt, Weimar und Umgebung begann, wuchs innerhalb von vier Wochen auf mehr als 40 Künstler in 10 Räumen an. Wie ein gedeihender Organismus wuchs die Anzahl der Künstler, aber auch die Ausstellung und die Brache entwickelten sich schmetterlingsgleich. Der künstlerische Prozess wurde hier Teil der Ausstellungskonzeption, wurde Sinnbild für Kreativität, Netzwerkbildung und Entwicklung. Gleichzeitig wurde ein hervorragendes künstlerisches Soziogramm der Freien Kunst- und Kulturszene Thüringens gezeigt. Einmal die Woche konnten Interessierte sich ihr eigenes Bild von dem komplexen Prozess der Kunstlawine machen. Bei Musik von befreundeten Bands und DJ-Teams und geführten Rundgängen durch die Ausstellung und (noch) nicht genutzten Räume des wiederbelebten Ortes kamen Macher und Nutzer zusammen und die Grenze zwischen Produzent und Rezipient verwischte.<br />
Dass brachliegende Immobilien beispielsweise durch kulturelle Nutzung wieder lebendig werden – dafür ist die Kunstlawine ein Paradebeispiel. Der Besitzer stellt sie seither bis zur Sanierung und wirtschaftlichen Nutzung Freien Kunst- und Kulturarbeitern zur Verfügung. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Einerseits wird die Immobilie in Stand genutzt, belebt und profiliert, andererseits haben Kulturarbeiter die Möglichkeit neue Formate auszutesten, zu probieren, zu erforschen. Es folgte ein Streetart-Ausstellung- ebenfalls ein Projekt des Kunsthaus Erfurt, der Christopher Street Day, weitere Ausstellungsprojekte und das erste Atelier ist auch bereits bezogen&#8230; to be continued.</p>
<p>Ganz anders in der ehemalige Papierfabrik in Greiz. Sie wurde durch eine Hand voll junger Königskinder aus dem kulturell ausgedünnten Greiz entdeckt und zum Kulturort auserkoren.<br />
Vor mehr als 6 Jahren fanden sie sich zusammen, um dem alten Gemäuer mit Ausstellungen, Konzerten und Workshops zu neuer Blüte zu verhelfen.<br />
Seit dem werkeln sie jeden Samstag in der Pappe – wie sie ihren Ort liebevoll nennen – und setzen mit den eigenen Händen und aus eigener Kraft die Immobilie wieder in Stand, um Stück für Stück die Möglichkeiten für freie Kulturarbeit auch im ländlichen Raum und vor allem für Jugendliche zu erweitern. Es sollen jungen Künstlern Raum zum Malen, Zeichnen, Bauen, Musizieren, Fotografieren, Romane Schreiben oder einfach nur nett nebeneinander sitzen geschaffen und die Kulturproduktion angeregt werden. Bei Konzerten und Ausstellungsprojekten werden die Früchte der Arbeit dem Publikum zugänglich gemacht. Überhaupt ist den Kulturarbeitern die Beziehung zu den Einwohnern der Stadt sehr wichtig. Jeder Greizer kennt jemanden, der früher in der Papierfabrik gearbeitet und gelebt hat und so soll es auch wieder werden: ein richtiger Ort zum Arbeiten und Leben!</p>
<p>E-Werk<a href="http://www.ewerkweimar.de"> www.ewerkweimar.de</a><br />
backup_festival <a href="http://www.backup-festival.de">www.backup-festival.de</a><br />
Kunsthaus Erfurt <a href="http://www.kunsthaus-erfurt.de">www.kunsthaus-erfurt.de</a><br />
Alte Papierfabrik Greiz  <a href="http://www.altepapierfabrik-greiz.de">www.altepapierfabrik-greiz.de</a></p>
<p>Maxi Kretzschmar in <a href="http://www.soziokultur.de/bsz/node/23">Informationsdienst Soziokultu</a>r 3/2009, Nr. 77, Aus den Ländern</p>
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